Alte Klaviere und alte Flügel  - Klavier Sammlung

 

 

 

 

 

 

 















 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Miklós Doleviczényi

Klavierbauer (Meister), Klavierstimmer und Pianist
Losenburg 5
42549 Velbert
Telefon 02051 60 93 53

Klavier Werkstatt:
Ruhrtalstraße 17 a
45239 Essen (Werden)
Telefon 0201 44 30 48

 

Miklós Doleviczényi
Klavierbaumeister, Klavierstimmer und Pianist

Klavierbauer, Klavierstimmer und Pianist

Pressestimmen: WAZ Sommer 2006
Der Klavierflüsterer

Miklós Doleviczényi ist Klavierbauer und leidenschaftlicher Sammler alter Tasteninstrumente. In seiner Werkstatt an der Ruhrtalstraße stehen über 200 Raritäten und warten auf des Meisters Hand.
von Michael Heiße
Essen-Werden Das silberfarbene Schild am Eingang seiner Werkstatt an der Ruhrtalstraße ist klein, beinahe unscheinbar. Wer nicht unbedingt danach sucht, könnte es möglicherweise übersehen. Ein stilisierter Konzertflügel, darunter der Name: Miklós Doleviczényi - Klavierbauer. Das ist alles. Wer würde vermuten, dass sich hinter den Türen dieses Teils der ehemaligen Ruhrtal-Elektrizitätsgesellschaft Hartig & Co - besser bekannt als Tor 1 - eine riesige und nicht minder wertvolle Klaviersammlung verbirgt.

Miklós Doleviczényi ist Ungar. Aus Budapest. Er baut und restauriert Klaviere, weil es sein Beruf ist. Und er sammelt sie - leidenschaftlich und mit großem Sachverstand: "Es gibt sicherlich einige, die noch mehr Instrumente besitzen, doch mein Bestand ist ziemlich selektiert." Was relativ ist, denn Doleviczényi besitzt mehr als 200 Klaviere und Flügel. In erster Linie aus den 20er und 30er Jahren, der "Belle Époque des

deutschen Klavierbaus", wie er betont. Bechstein aus Berlin, Angerhöfer aus Bayern, auch der Dresdner Johann Kuhse verstand sein Handwerk, genauso wie Blüthner aus Leipzig. "Deutschland hat eine große Musikkultur und Tradition", weiß Doleviczényi. "Das erkennt man auch am Instrumentenbau."

Noch vor eineinhalb Jahren waren seine Schätze in der näheren und ferneren Umgebung verteilt. An der Holsterhauser Straße und auch in Kettwig. Nun stehen sie dicht gedrängt in seinem neuen Domizil in direkter Nachbarschaft zur Folkwang Hochschule, weil die das Tor 3 angemietet hat. Apropos Folkwang: Seit 33 Jahren schon arbeitet Doleviczényi dort als Chorrepetitor für Modernen Tanz. Was nicht nur eine Pianistenausbildung, sondern auch ein hohes Maß an Improvisationstalent erfordert. Wie zum Beweis setzt sich Doleviczényi ans Klavier. Der Flügel klingt grandios. Der Name Steinway - ein Deutscher, der in den USA Karriere machte - bürgt für Qualität. "Bergische Fichte steckt da drin", erklärt der Experte. "Mal mit engeren, mal mit weiten Jahresringen. Je nachdem, wie hart das Holz sein muss." In Italien kennt er eine kleine Firma, die für den Klavierbau besonders geeignete Bäume reserviert.

Den Flügel, Baujahr 1910, hat er selbst restauriert. In 350 Arbeitsstunden. "Das ist absolutes Kunsthandwerk, doch in dieser Form in Deutschland einfach nicht mehr rentabel." Ein komplett restauriertes Klavier müsste schon 12000 Euro bringen, damit es sich lohnt. Der Steinway, dank der Arbeit des Meisters in voller Schellack-Pracht, dürfte locker das Doppelte wert sein. Doch wer will, kann das schon zahlen. So halten Reparaturen selbst "hoffnungsloser" Fälle, das Klavierstimmen und die Arbeit am Folkwang das Geschäft in Schwung.

Schlussakkord. Voll, aber auch sensibel klingen die Töne. "Viele neue Klaviere hören sich an, als spiele man die Treppe hinunter. Doch hier ist alles harmonisch, einfach perfekt", schwärmt er. "Soetwas wird heute einfach nicht mehr gebaut." Das gilt auch für andere Stücke seiner Sammlung. "Die Schönheit der Instrumente erschließt sich oft erst nach und nach", sagt Doleviczényi. Intarsien und Perlmutt-Arbeiten erkennt man oft erst auf den zweiten Blick.

Auch sein erstes Klavier, das er sich für 700 D-Mark als Lehrling kaufte, hat schon bessere Zeiten gesehen. "Es fehlt nur die Mechanik. Und natürlich die Zeit, sich ihrer anzunehmen", sagt der Meister. "Wirklich bedauerlich."

Leidenschaft für den Jazz
Kabine 6 hieß die Formation, mit der Miklós Doleviczényi Jahre lang Musik machte. EIne ganz besondere Art des Jazz habe er gemacht und dabei "seinen ganz eigenen Stil entwickelt." Mitte der 70er Jahre spielte er im "Alexander", einer Gastronomie, die sich damals an der Rüttenscheider Straße befand. Zu diesem Zeitpunkt trat Miklós und seine Band auch beim DAB-Wettbewerb in Dortmund an, wo sie den zweiten Platz belegten. Neben seinem ersten Instrument, dem Klavier, spielt er auch Gitarre, Querflöte und Klarinette.

Michael Heiße


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